Jahresbericht 2024 zur Kooperationsvereinbarung mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffentlicht

Jahresbericht 2024 zur Kooperationsvereinbarung mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffentlicht
Eine Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Berlin, 19. Dezember 2025 – Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat heute den Jahresbericht 2024 zur Kooperationsvereinbarung mit den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veröffentlicht. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Fortschritte, Herausforderungen und zukünftigen Ziele der sechs LWU ohne die Berlinovo.
Erfolge und Fortschritte Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben ihre Ziele in den Bereichen Wohnungsbau, Grundstücksgeschäfte und städtebauliche Entwicklung erfolgreich umgesetzt. Besonders hervorzuheben sind die Projekte, die zur Erhaltung und Schaffung von mietpreis- und belegungsgebundenem Wohnraum beigetragen haben.
Die wichtigsten Fakten zu Wohnungsbeständen und Miethöhen
Bestandswachstum: Der kooperationsrelevante Wohnungsbestand wuchs im Berichtszeitraum auf 365.134 Wohnungen. Der Neubau lag bei 3.276 Wohnungen, während 238 Wohnungen durch Ankäufe hinzukamen. Die Fertigstellungszahlen spiegeln die anhaltend schwierigen allgemeinen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau wider. Für 2025 werden über 5.000 Baufertigstellungen erwartet. Auch im Folgejahr ist mit einem vergleichbar hohen Niveau zu rechnen.
Durchschnittsmieten: Lagen im Jahr 2024 bei durchschnittlich 6,76 EUR/m² und bleiben damit unter dem Mietspiegelwert von 7,21 EUR/m².
Neuvertragsmieten: Liegen bei durchschnittlich 8,81 EUR/m². Zum Vergleich: Die mittlere Angebotsmiete betrug in Berlin laut IBB-Wohnungsmarktbericht im Jahr 2024 dagegen 14,50 EUR/m².
Wiedervermietung: 12.398 Wohnungen wurden wiedervermietet, davon 66,1 Prozent an WBS-Berechtigte (Vorgabe der Kooperationsvereinbarung: 63 Prozent).
Besondere Bedarfsgruppen: 29,3 Prozent der Wiedervermietungen – und damit doppelt so viel wie vorgegeben – gingen an besondere Bedarfsgruppen wie Schüler, Studenten, Auszubildende sowie Wohnungslose und Geflüchtete.
Mietpreis- und belegungsgebundener Neubau: In den Wohnungsbauprogrammjahren 2022 bis 2024 haben die landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) gemeinsam rund 12.437 neue Wohnungen projektiert, davon für 8.654 Wohnungen eine Bewilligung nach dem Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) erhalten. Diese Wohnungen werden mit Mietpreis- und Belegungsbindung für WBS-Haushalte errichtet und anschließend vermietet. Dies entspricht einer Förderquote von 69,6 Prozent über den Dreijahreszeitraum.
Die wirtschaftliche Lage Die wirtschaftliche Lage der landeseigenen Wohnungsunternehmen (LWU) ist stabil. Im Jahr 2024 wiesen die LWU eine Eigenkapitalquote von durchschnittlich 24,8 % auf. Die finanziellen Kennzahlen zeigen, dass die LWU trotz der Herausforderungen des Wohnungsmarktes in der Lage sind, ihre vielfältigen Aufgaben erfolgreich zu erfüllen.
Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen: „Die landeseigenen Wohnungsunternehmen erfüllen ihren sozialen Auftrag und schaffen durch ein umfassendes, bundesweit in dieser Form einmaliges Berichtswesen Transparenz. Trotz der aktuellen Herausforderungen arbeiten sie mit vollem Einsatz an der Verbesserung des Mieterschutzes und der Erweiterung ihres Bestands durch Neubau und Ankäufe, was dem gesamten Berliner Wohnungsmarkt zugutekommt. Gerade in schwierigen Zeiten sind solide aufgestellte Wohnungsunternehmen entscheidend, um Einfluss auf den Wohnungsmarkt nehmen zu können. Nur so können wir sicherstellen, dass alle Berlinerinnen und Berliner ein bezahlbares Zuhause in Berlin finden können.“
Der vollständige Bericht steht zum Download bereit unter dem folgenden LinkDieser Link führt zu einer externen Seite.
Pressekontakt STADT UND LAND
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Die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH bewirtschaftet rund 53.300 Wohnungen und über 900 Gewerbeobjekte im eigenen Bestand sowie mehr als 10.000 weitere Wohnungen und über 200 Gewerbeobjekte im Auftrag Dritter in Berlin sowie im Berliner Umland und zählt zu den großen städtischen Wohnungsbaugesellschaften Berlins. Bis 2034 soll der Bestand auf 56.500 Wohnungen wachsen. Das Unternehmen investiert in die Sanierung und Modernisierung seiner Bestände und unterstützt zahlreiche soziale Projekte sowie Initiativen zur Quartiersentwicklung. Zudem verwaltet es auch Objekte im Auftrag Dritter und trägt aktiv zur Stadtentwicklung Berlins bei.