Sauberes Trinkwasser für Ihre Gesundheit: Wie Sie sich vor Legionellen schützen können

Für Warmwasser wird viel Energie benötigt. Aber deshalb nur noch kalt oder gar nicht mehr duschen? Keine gute Idee. Denn je länger das Wasser in den Leitungen steht, desto höher ist das Risiko, dass sich ungesunde Keime bilden.

Um in Ihrer gemieteten Wohnung oder Ihrem Gewerbeobjekt erstklassiges Trinkwasser zu erhalten, brauchen Sie nur den Wasserhahn aufzudrehen. Ihr regionaler Wasserbetrieb sorgt rund um die Uhr für beste Qualität und beliefert Haushalte und Gewerberäume verlässlich. Zusätzlich wartet und pflegt die STADT UND LAND die Trinkwasseranlagen permanent.

Worauf aber weder die Wasserbetriebe noch die STADT UND LAND Einfluss haben, ist die regelmäßige Entnahme des Wassers durch die Mieter*innen. Diese ist sehr wichtig, um die Bildung des sogenannten Stagnationswassers in den Leitungen zu verhindern. Denn: Je länger das Wasser in den Leitungen steht, desto höher ist das Risiko, dass sich ungesunde Keime bilden, etwa Legionellen. Indem Sie dafür sorgen, diese Keimbildung zu unterbinden, leisten Sie einen aktiven Beitrag zu Ihrer eigenen Gesundheit.

Die „goldene Regel“: Wasser muss fließen!

Sollten Sie über einen längeren Zeitraum kein Wasser entnommen haben, ist es daher wichtig, dass das Wasser so lange abläuft, bis es kühler wird. Erst dann ist es für die Zubereitung von Speisen und Getränken geeignet. Gleiches gilt für das Duschen: Auch hier sollte länger in den Leitungen stehendes Wasser zunächst ablaufen.

Grundsätzlich sollten Sie an allen Entnahmestellen Ihres Mietobjekts das Wasser nach längerer Abwesenheit, also mehrere Tage oder Wochen, gründlich ablaufen lassen. Bei einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen oder mehr werden fünf Minuten empfohlen. Bitte denken Sie dabei besonders an die Entnahmestellen, die Sie selten nutzen. Sie können das Wasser auch auffangen und etwa zum Blumengießen nutzen.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind eine im Wasser lebende Bakteriengattung. Vor allem die Art legionella pneumophila kann durch das Einatmen feinster Wassertröpfchen, etwa beim Duschen, Infektionen auslösen, die oft mit Lungenentzündungen einhergehen. Diese Erkrankungen sind mit Atibiotika behandelbar, können aber dennoch besonders für geschwächte und ältere Menschen gefährlich werden. Stehendes Wasser in Leitungen und zu niedrige Wassertemperaturen begünstigen das Wachstum der Bakterienkolonien. Akute Legionellen-Infektionen sind in Deutschland laut Infektionsschutzgesetz meldepflichtig.

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Sauberes Trinkwasser für Ihre Gesundheit

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